Karrieretipps von Jordan Belford aus „The Wolf of Wall Street“

„The Wolf of Wall Street“ bietet mehr als Drogen, Macht und Sucht nach Erfolg – nämlich wertvolle Karrieretipps für jeden Beruf.

Als „The Wolf of Wall Street” Anfang 2014 in die deutschen Kinos kam, freuten sich Filmfans auf Martin Scorseses neues Werk, das auf dem gleichnamigen Bestseller des ehemaligen Börsenmaklers Jordan Belford basiert. Allein in Deutschland haben sich mehr als 2,2 Millionen Menschen einen Teil der Lebensgeschichte Belforts (gespielt von Leonardo DiCaprio) angesehen und waren größtenteils begeistert. Neben Drogenmissbrauch, Sex und Machtgier steckt in diesem Film aber noch viel mehr – nämlich wertvolle Karrieretipps, die in praktisch allen Berufsfeldern anwendbar sind.

Es ist egal, wie du es machst – solange es erledigt wird

Jordan Belfort arbeitet, nachdem er seine Traumstelle als Börsenmakler an der Wall Street verliert, in seinem Job im Pennystock-Unternehmen auch nicht so wie die alteingesessenen Kollegen. Stattdessen überzeugt er die Kunden auf seine Art – was ihn letztendlich zum erfolgreichen „Wolf of Wall Street“ werden lässt. Scheue dich also nie davor, Aufgaben auf deine eigene Art zu erledigen. Schließlich ist Originalität das, was dich von deinen Kollegen bzw. der Konkurrenz unterscheidet. Unkonventionelles Denken kann dich voranbringen, solange du am Ende die richtigen Ergebnisse lieferst.

Wahrnehmung ist alles

Wenn du dich auf eine Position bewirbst, für die du eigentlich nicht qualifiziert bist, solltest du sowohl im Vorstellungsgespräch als auch im Arbeitsalltag zumindest so aussehen, als wärst du Teil des Rudels. Natürlich sollst du dein Geld nicht schon vor Jobantritt in einen teuren Designeranzug investieren, aber zumindest darauf achten, dass das Outfit richtig sitzt und auch qualitativ gut aussieht. Bei Belforts Businesspartner Donnie Azoff (gespielt von Jonah Hill) kann man die Transformation vom semierfolgreichen Angestellten zum millionenschweren Entrepreneur am Outfit erkennen. Während er auf Long Island noch ein buntes Hemd und schlecht sitzende Jeans trägt, kleidet er sich nach dem großen Durchbruch direkt hochwertiger und weniger casual.

Scheitern als Chance

Nach dem Vorstellungsgespräch kann es sein, dass du den erträumten Job nicht bekommst und auch im Berufsleben kommt es mehr als einmal vor, dass du eine Aufgabe nicht richtig erledigst oder bei einer Präsentation am Thema vorbeiredest. Du solltest dich vom Scheitern motivieren lassen und die daraus resultierende Situation als kleinen Umweg auf der Straße zum Erfolg ansehen. Nun weißt du (hoffentlich), was schiefgelaufen ist und machst es beim nächsten Mal einfach doppelt so gut. So wie Jordan Belfort, der, anstatt den Kopf in den Sand zu stecken, in dem kleinen Pennystock-Unternehmen erst richtig aufdreht und so seine Karriere in Schwung bringt.

Gib nicht so schnell auf

Belfort wäre niemals der „Wolf of Wall Street“ geworden, wenn seine Angestellten sich von einem „Nein“ der Kunden hätten abschrecken lassen. Egal in welchem Berufsfeld du arbeitest, Beharrlichkeit zahlt sich aus. Dabei solltest du keine unnötigen Hemmungen haben, sondern zur Not auch zum dritten Mal bei der Firma, in der du dich beworben hast, anrufen oder deine Vorgesetzten zum fünften Mal an das Feedbackgespräch oder die Gehaltsverhandlung erinnern. Frage dich nicht, ob du jemanden damit nervst, es geht schließlich um deine Karriere. Außerdem stellst du damit dein Selbstvertrauen und deinen Willen unter Beweis.

Sei ein Wolf

Vergiss deine Bescheidenheit und nimm dir das, was dir zusteht! Damit ist nicht gemeint, dass du in Bezug auf deine Kollegen die Ellbogen ausfahren oder wie der „Wolf of Wall Street“ Millionenbeträge von ahnungslosen Kunden ergaunern sollst. Es geht dabei eher um deinen Hunger auf den Erfolg im Job und die Leidenschaft bei der Arbeit. Sei gierig (im positiven Sinne) und zeig im Bewerbungsgespräch, dass du die richtige Person für den Job bist – oder stelle während der Arbeitszeit unter Beweis, dass sie mit dir die beste Wahl getroffen haben. Dafür ist es natürlich wichtig, dass dein Job dir wirklich Spaß macht und du dir Ziele gesetzt hast. Der größte Hunger nutzt nichts, wenn du eigentlich keine Lust auf deine Arbeit hast und nur auf das Wochenende oder den nächsten Urlaub wartest.

Sei Teil eines Rudels

Ein einsamer Wolf kann sich im Arbeitsleben natürlich auch durchbeißen. Im Gegensatz zu Füchsen sind Wölfe aber Rudeltiere, weshalb auch du dich bei deinen Kollegen besser nicht unbeliebt machen solltest. Solange du noch keine Führungsposition hast, könntest du dir einen Leitwolf suchen, an dessen Erfolg du dich orientieren kannst – also die Rolle, die Mark Hanna (gespielt von Matthew McConaughey) für Jordan Belford einnimmt. Sobald du eine leitende Tätigkeit ausübst, bist du der Chef deines eigenen Rudels. Dann liegt es an dir, deine Mitarbeiter zu Höchstleistungen zu motivieren, um ähnliche Erfolg wie der echte „Wolf of Wall Street“ zu verzeichnen.

Titelbild: Thinkstock/JaysonPhotography

Geschrieben von

Leonie Feibig

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Dieser Blog ist ein Bestandteil von Karista.de. Zum Impressum.