Versichert oder nicht versichert, das ist hier die Frage

Welche Versicherungen sind Pflicht? Welche sollte man zusätzlich haben? Und was kostet der ganze Spaß eigentlich? Wir von karista.de erzählen euch von nun an regelmäßig, was ihr über das Thema Versicherungen wissen müsst. Heute beginnen wir gleich mal mit einem Überblick über die Sozialversicherung.

Welche Versicherungen sind Pflicht, welche machen Sinn?

Dieses verdammte Erwachsenwerden! Früher war alles so einfach. Fünf Euro Taschengeld die Woche und um 21 Uhr ab ins Bett. Nach und nach schleichen sich dann aber all die fiesen Angelegenheiten der Erwachsenenwelt in unser Leben. Wir wissen aus eigener Erfahrung, dass man besonders am Ende des Campuslebens von der vollen Ladung Verantwortung getroffen wird. Vor allem das Thema Versicherungen bereitet vielen von uns Kopfschmerzen. Was helfen uns Platons Höhlengleichnis oder Foucaults Diskurstheorie, wenn wir uns plötzlich mit privater Haftpflichtversicherung und Altersvorsorge rumplagen müssen? No need to cry, wir haben uns für euch durch das Ver(un)sicherungskuddelmuddel gekämpft und erzählen euch ab heute in regelmäßigen Abständen alles, was ihr über das Thema Versicherungen wissen solltet.

Was ist Pflicht und was ist Kür?

Bevor wir demnächst ins Detail gehen und euch über die Tarife und Leistungen der einzelnen Versicherungen aufklären, fangen wir zur Einstimmung am besten mit einer Übersicht über die Pflichtversicherungen an. Kurz und schmerzlos: Als stinknormaler Vollzeit-Angestellter ist die Sozialversicherung mitsamt den dazugehörigen Zweigen gesetzlich Pflicht. Diese Zweige sind die Krankenversicherung, Unfallversicherung, Rentenversicherung, Pflegeversicherung und Arbeitslosenversicherung. Für Beamtinnen und Beamte gilt die Sozialversicherungsfreiheit, alle andere müssen genau 21,7 Prozent von ihrem Bruttolohn dafür abzwacken. Den Rest übernimmt netterweise der Arbeitgeber, für Angestellte im öffentlichen Dienst gibt es außerdem meistens noch die eine oder andere Sonderkondition. Eure Beiträge für die Sozialversicherung gehen automatisch von eurem Lohn ab, auf eurer Abrechnung findet ihr die einzelnen Posten aufgelistet.

Unternehmer, Freiberufler und Selbstständige versichern sich wiederum privat. Für jeden Beruf gibt es dabei etliche Sonderregelungen. Die im Einzelnen aufzuzählen würde mehr Seiten als die gesamte Game of Thrones-Reihe fressen, daher nur so viel: Für viele Privatversicherte ist nur die Krankenversicherung Pflicht. Grundsätzlich sollten sie sich aber auch in allen anderen Sozialversicherungszweigen absichern. Wer als Selbstständiger nichts in die Rentenversicherung einzahlt, der steht am Ende schlimmstenfalls mit leeren Händen da.

What’s next?

So weit, so einfach. Als Einstieg soll es erst mal mit dieser kurzen Übersicht getan sein. Ab jetzt wird es aber ein wenig komplizierter. Doch keine Sorge, in den kommenden Wochen geben wir euch Antworten auf alle wichtigen Fragen wie:  Welche Versicherung springt in welchem Fall ein? Welche Versicherungen sollte ich außerdem unbedingt abschließen? Und was kostet der ganze Spaß eigentlich? Und da euer kostbarstes Gut vermutlich euer Wohlbefinden ist, erfahrt ihr im nächsten Beitrag hier auf karista.de, was es mit der gesetzlichen und der privaten Krankenversicherung auf sich hat.

Geschrieben von

Björn Remiszewski

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Dieser Blog ist ein Bestandteil von Karista.de. Zum Impressum.