Auf der Suche nach ’nem Job? Dann twitter’s doch!

Ein Leben ohne Twitter, Instagram und Facebook? Niemals! Woher soll ich sonst wissen, was mein Nachbar heute zum Frühstück hatte? Social Media dient aber übrigens nicht nur der Food-Fotografie, sondern kann dir auch einen neuen Job verschaffen.

Was würden wir heute nur ohne Social Media tun? Ein Leben ohne Facebook, Twitter, Xing und Co. ist für die meisten von uns kaum noch vorstellbar. Doch nicht nur privat wird fleißig geliked und gefollowed, denn ganze 30 % nutzen die Social Media Kanäle auch für berufliche Zwecke. Natürlich haben auch die Unternehmen die Vorteile von Social Media längst erkannt und suchen laut einer Studie bereits in 80% der Fälle ihren Nachwuchs über Social Media. Es wird also Zeit, dass auch du deine Chancen nutzt. Wie du das am besten machst? Dafür geben wir dir hier 10 Social Media Tipps.

1. It’s all about networking

Auf den meisten Plattformen kannst du deine Profile von anderen Social Media Plattformen hinterlegen. Auf diese Weise bietest du dem Personaler auf einen Schlag einen Überblick über deine gesamte Internetaktivität und ersparst ihm die lästige und zeitaufwendige Suche nach all deinen Profilen auf Facebook und den üblichen Verdächtigen.

2. Vernachlässigte Profile oder auch: Sauftour mit Freunden

Deine Profile in den sozialen Netzwerken sind deine virtuelle Visitenkarte. Du solltest nicht nur darauf achten, dass keine peinlichen Fotos von durchzechten Nächten von dir gefunden werden können, sondern auch Wert auf die Vollständigkeit deines Profils legen. Nimm dir deshalb regelmäßig Zeit um zu überprüfen, ob deine angegebenen Informationen noch aktuell sind. Je mehr (vorzugsweise positive 😉 ) Informationen du auf deinen Profilen zur Verfügung stellst, desto genauer ist das Bild, das sich ein Personaler von dir machen kann. Besonders auf Plattformen wie Xing und LinkedIn sollte der aktuelle Arbeitgeber immer stimmen, denn oft schreiben Personaler ihre Kandidaten umsonst an, weil sie ihr Profil nicht aktualisiert haben.

3. #jobsauftwitterfinden

Es gibt viele Unternehmen, die ihre Stellenanzeigen zusätzlich auf Twitter bewerben. Du musst hierfür aber nicht umständlich die einzelnen Profile der Unternehmen aufrufen, sondern kannst direkt mit der Suchfunktion und einem passenden Hashtag, wie beispielsweise „#stellenangebote“, alle Tweets aufrufen, die diesen Hashtag beinhalten. Alternativ kannst du natürlich auch selber einen Tweet erstellen, indem du dich als #jobsuchender mit den passenden Hashtags ausstattest. Dabei gilt: Dein Hashtag muss dein Anliegen kurz und knackig wiedergeben.

4. Hello, nice to tweet you!

Schon mal versucht, einen Personaler einfach an zu twittern? Hast du eine passende Stelle gefunden, kannst du bei dem Unternehmen nämlich direkt einen guten Eindruck hinterlassen, wenn du mit dem Personaler über Twitter Kontakt aufnimmst. So kannst du dich quasi aus erster Hand über die Stelle austauschen, Fragen stellen und dich als potenzieller Bewerber präsentieren. Das ist in deiner schriftlichen Bewerbung, oder spätestens im Bewerbungsgespräch, ein guter Aufhänger für einen lockeren Einstieg.

5. Google ist dein Freund!

Stell dir vor, du wärest Personaler. Du hast eine Bewerbung auf dem Tisch liegen und möchtest nun seine sozialen Netzwerke „durchleuchten“ (personalisch für: „stalken“). Wie würdest du vorgehen? Die meisten würden die passenden Schlagwörter jetzt stumpf bei Google eingeben und auf die passende Ergebnisse hoffen. Damit du aber auch wirklich gefunden wirst (und zwar nur mit den Informationen, die du auch über dich preisgeben willst), kannst du deine Profile für Suchmaschinen optimieren und passende Schlagwörter verwenden. So kannst du dir sicher sein, dass du unter den obersten Suchergebnissen bei Google landest. Das ist doch ein super Aufhänger, um im Vorstellungsgespräch mit deinen SEO-Kenntnissen zu punkten.

6. Facebook: Find ich jut

Gerade die großen Unternehmen haben oft eine Karriereseite auf Facebook. Hier werden von den Personalern fast täglich Infos rund um die Karriere im Unternehmen gepostet, sowie das ein oder andere Stellenangebot. Mit diesem Social Media Tipp sorgst du dafür, dass dir keines der Updates mehr entgeht. Like die Karriereseiten und werde Fan der Unternehmen, die dich am meisten interessieren, damit dir jedes einzelne Update bequem im Newsfeed angezeigt wird.

7. Wer suchet, der findet

Du hast ein bestimmtes Unternehmen im Visier und möchtest dich dort bewerben? Xing ermöglicht es dir, ganz gezielt nach Unternehmen zu suchen und so bereits vor deiner Bewerbung mit den Mitarbeitern Kontakt aufzunehmen. Du kannst sogar zusätzlich die Abteilung angeben, um ganz gezielt nach den Mitarbeitern zu suchen, die dir bei deiner Bewerbung sicher sehr hilfreich sein können.

8. What happens at the office, stays at the office

Mit einem geschäftlichen Profil, das du dir zusätzlich zu deinem privaten Profil anlegen kannst, kannst du dir einiges an Stress ersparen. Du musst dann nicht ständig darüber nachdenken, ob dein aktueller Beitrag arbeitgeberkonform ist oder nicht. Am besten stellst du deshalb von deinem Privatprofil alle Privatsphäre-Einstellungen hoch, damit der Arbeitgeber am Ende auch wirklich auf dem richtigen Profil landet. Dein geschäftliches Profil stellst du natürlich öffentlich ein. Neben einem jugendfreien Profilbild sollte die Seite auch umfassende Infos über dich enthalten. Die Timeline könntest du beispielsweise einfach mit deinem Lebenslauf füllen.

9. Vitamin B im Internet

Nicht nur im richtigen Leben kommt man mithilfe von Vitamin B oft schneller an sein Ziel. Auch bei Facebook & Co. kannst du über deine Freunde und Bekannte neue Leute kennenlernen. Natürlich kommt es komisch an, wenn du jetzt allen Kontakten deiner Freunde eine Freundschaftsanfrage sendest. Unauffälliger ist es, wenn du dich regelmäßig in Diskussionen einmischt und so indirekt mit den für dich interessanten Personen in Kontakt trittst, die mit deinen Freunden befreundet sind. Habt ihr dann erst einmal eine virtuelle Unterhaltung geführt, ist es längst nicht mehr so creepy, eine Freundschaftsanfrage zu schicken. Noch praktischer ist jedoch unser Kennst-Du-Wen-Feature, das dir automatisch Freunde und Bekannte anzeigt, die bereits in dem Unternehmen arbeiten.

10. Join a club

Xing und LinkedIn bieten dir die Möglichkeit, bestimmten Gruppen beizutreten. Hier macht es Sinn, dass du Mitglied von Gruppen wirst, die etwas mit deinem Studium zu tun haben, um dort fleißig mitzudiskutieren. Natürlich kommt es nicht darauf an, deine persönliche Meinung in den Gruppen auf Biegen und Brechen zu verkünden oder durchzusetzen. Auch wenn einige dies sicher gern täten. Du möchtest dich den Unternehmen aber als engagiert und kooperativ und nicht als dickköpfig präsentieren.

Viel Erfolg beim Ausprobieren! 🙂

Quelle Titelbild: https://wronghands1.files.wordpress.com/2013/03/vintage-social-networking.jpg/

Geschrieben von

Eva Friese

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