10 Tipps, die jedem Meeting Schwung verleihen

Wer kennt das nicht? Endlose Marathonsitzungen, in die man unvorbereitet und ohne einen Funken Ahnung reingeht, um sie mit noch weniger Ahnung und einem ganzen Batzen verlorener Lebenszeit wieder verlässt. Schnell schleicht sich nach dem Berufseinstieg eine Gleichgültigkeit ein, die man nur als Meeting-Müdigkeit bezeichnen kann. Wir haben zehn Tipps für dich, die dir helfen sollen, Meetings produktiv zu nutzen und verhindern, schon nach der Begrüßung im Kopf die Einkaufsliste durchzugehen.

1. Vorbereitung ist alles

Wir wissen schon, was du jetzt sagst – aber dieser etwas billig wirkende Tipp ist wirklich die oberste Regel für produktive Meetings. Bereite dich auf die Konferenz vor. Wie in langweiligen Vorlesungen gilt hier: Wer mitdenkt und vorbereitet ist, langweilt sich auch nicht.

2. Sei pünktlich

Nichts ist demotivierender als den Beginn eines Meetings zu verpassen. Deshalb: Sei unbedingt pünktlich! Sonst fällst du nicht nur unangenehm auf, sondern kommst auch nur schwer in das Thema des Meetings rein.

3. Suche dir einen guten Platz

Studien haben ergeben, dass die Personen, die in der Mitte des Meetingtisches sitzen, eher wahrgenommen werden, als die, die an der Ecke sitzen. Ein kleiner Trick, der große Wirkung zeigt, ist also: Suche dir am besten einen Platz, der mittig liegt.

4. Mach dir Notizen

Was wurde schon gesagt? Gibt es bestimmte Ergebnisse, die sich aus der Diskussion ergeben haben? Notiere dir alle wichtigen Punkte. So bleibst du am Ball und verpasst keine wichtige Wendung im Meeting-Gespräch.

5. Rede mit

Natürlich möchtest du dich als Berufseinsteiger auch profilieren und zeigen, was du drauf hast. Dafür ist es ganz wichtig, dass du dich traust, in Meetings das Wort zu ergreifen. Ein Teilnehmer, der die ganze Zeit stumm auf seinen Notizblock starrt, fällt sicher nicht positiv auf.

6. Nenne konkrete Beispiele

Leere Floskeln und verquere Argumentationen hört man in Meetings zuhauf. Achte deshalb selbst darauf, dass du für jedes Argument, das du vorträgst, auch ein angemessenes Beispiel parat hast.

7. Frage auch mal nach der Meinung von anderen

Wenn du dein Argument vorgebracht hast, macht es durchaus Sinn, auch mal nach der Meinung der anderen zu dem Thema zu fragen. Das zeigt, dass du offen bist und bringt Schwung in das Meeting.

8. Plane genug Zeit ein

Wir alle haben wenig Zeit im Berufsalltag und eigentlich immer irgendwas zu tun. Der Austausch mit deinen Kollegen ist aber extrem wichtig. Deshalb solltest du für wichtige Meetings genug Zeit einplanen.

9. Hab‘ keine Angst vorm Absagen

Wenn du für ein Meeting keine Zeit hast, weil du etwas anderes, wichtigeres erledigen musst, habe keine Angst davor, auch mal deine Zusage zurückzunehmen. Wichtig ist nur, dass du demjenigen, der dich zum Meeting eingeladen hat, erklärst, warum du absagst. Besser ist, du verpasst einmal ein Meeting, als das du in der Besprechung auf heißen Kohlen sitzt und schon an die Aufgaben denkst, die dir noch bevorstehen.

10. Lass das Meeting Revue passieren

Das beste Meeting hat keinen Effekt, wenn die Teilnehmer hinterher nicht die Ergebnisse zusammenfassen und noch einmal über das Gesagte nachdenken. Nimm dir also nach dem Meeting noch einmal ein paar Minuten Zeit und fasse die wichtigsten Ergebnisse stichpunktartig zusammen. So hast du nicht nur das Meeting perfekt abgeschlossen, sondern bist auch noch gut auf dein nächstes Meeting zum gleichen Thema vorbereitet.

Geschrieben von

Eva Friese

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