Was wir von Hunden für die Karriere lernen können

Tipps für die Karriere? Von Hunden? Ja, richtig gelesen. Die süßen Vierbeiner können viel mehr als Stöckchen holen und Likes mithilfe von Videos generieren. Sie sind treu, zufrieden, sozial und in so mancher Hinsicht unser starrköpfigen Menschen überlegen. Gerade im Beruf lohnt es sich daher, die Dinge mal wie ein Hund zu sehen 😉

Zufriedenheit

Hunde sind ja so genügsam. So lange Futter- und Wassernapf immer voll sind und sich jemand um sie kümmert, sind sie mit der Welt zufrieden. Und wie sieht das bei uns aus? Wir sind geprägt von einer Welt in der nur eines zählt: MEHR! Wir wollen ständig mehr. Mehr Aufgaben, mehr Verantwortung, mehr Geld. Natürlich ist es nicht verwerflich, Ziele zu haben und ambitioniert zu sein, darauf hat uns nicht zuletzt auch unser Studium vorbereitet. Und trotz allem sollte man nicht nur in der Weihnachtszeit einfach mal zufrieden mit dem sein, was man bisher erreicht hat, denn beschweren auf hohem Niveau ist wohl ein echtes Luxusproblem.

Loyalität

Hunde sind wohl die treusten und loyalsten Tiere der Welt. Sie hören (hoffentlich) immer auf ihren Menschen und stehen zu ihm, egal, was auch passiert. Loyalität ist in der Arbeitswelt unerlässlich und sichert den wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens. Was nützen einem Mitarbeiter, die innerlich längst gekündigt haben oder während ihrer Arbeitszeit nach neuen Jobangeboten suchen? Angestellte, die die Interessen ihrer Firma vertreten und sich mit ihr identifizieren können, zeigen mehr Einsatz und übernehmen lieber Verantwortung. Loyale Chefs motivieren zur Leistungsbereitschaft und bieten dir Aufstiegschancen.

Den Spaß niemals vergessen

Es gibt wohl keinen Hund, der so viel zu erledigen hätte, dass er nicht Zeit für ein kleines bisschen Spaß übrig hätte 😉 Auch im Berufsleben ist es wichtig, den Spaß bei der Sache nicht zu vergessen. Immerhin hat man sich mal für das Studium und den Beruf entschieden, weil es einem Spaß gemacht hat und man sich ja irgendwie (zumindest zweitweise) mal vorstellen könnte, es für den Rest seines Lebens zu machen. Belohne dich selbst, wenn du große Projekte oder schwierige Aufgaben abgeschlossen hast und räume dir kleine Spaß-Pausen ein. Wenn uns mal der Kopf raucht oder wir ein Projekt erfolgreich abgeschlossen haben, treffen wir uns auf ein Kickerspiel oder eine Runde Buzz.

Immer man selbst bleiben

Tollpatschig, verfressen, Schlafmütze. Hunde können sich nicht verstellen und wüssten sicherlich auch gar nicht, warum sie dies tun sollten. Davon können wir Menschen uns eine dicke Scheibe abschneiden, denn viel zu oft richten wir uns nach anderen und stellen dabei unseren eigenen Interessen hinten an. Auch im Job ist es wichtig, dass man immer man selbst bleibt, schließlich haben gerade die Eigenschaften die Führungsetage dazu bewogen, dich einzustellen. Klar ist, dass nicht alle Vorschläge, die du hast, umgesetzt werden können, da häufig Zeit und/oder Mittel fehlen. Trotzdem sollte du eigene Ideen und kreative Vorschläge einbringen dürfen, denn oft bringen frisches Blut und neue Ansätze den entscheidenden Durchbruch.

Geschrieben von

Alexandra Quant

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