House of Cards & Karriere – die 5 besten Tipps von Frank Underwood

Seit 2013 hält Kevin Spacey in seiner Rolle als machtgieriger Politiker Serienfans in Atem. Wie schon Tony Soprano, Walter White und weitere gelingt es auch Frank Underwood in House of Cards, die Zuschauer auf hervorragende Art und Weise an den eigenen Idealen und Moralvorstellungen zweifeln zu lassen. Obwohl er sich nämlich mitunter eiskalt, fies und intrigant verhält, ist man erstaunlicherweise trotzdem auf Underwoods Seite und wünscht ihm Erfolg.


Nun mag es etwas zweifelhaft klingen, von einer solch hinterhältigen Figur Tipps anzunehmen. Wir möchten schließlich keinesfalls, dass du ungeliebte Kollegen aus dem Büro mobbst oder durch Diffamierungen für ihre Kündigung sorgst! Allerdings stecken in vielen von Frank Underwoods Aussagen wertvolle Karrieretipps, die – in einem anderen Kontext – wirklich weiterhelfen können. Also werfen wir einen Blick in seine Karten und verraten euch seine 5 besten Karrieretipps.

1. Stelle Ansprüche!

Auf die ‚normale‘ Karriere bezogen ist diese Aussage aus House of Cards ein wirklich wertvoller Hinweis. Unternehmen fordern heutzutage viel von dir: Du sollst gut arbeiten, flexibel sein und eine Bereitschaft zu Überstunden und Weiterbildung mitbringen. Dabei vergessen viele, dass auch sie Ansprüche stellen dürfen. Damit ist nicht zwingend das Gehalt gemeint oder tolle Benefits. Wenn du aber bereit bist, für die Arbeit alles zu geben, darfst du durchaus auch eigene Ansprüche stellen. Sei also kein graues Mäuschen, das alles mit sich machen lässt, sondern mische die Karten neu und fordere etwas ein – selbst wenn es sich nur um einen neuen Locher handelt.

2. Sei du selbst – außer du kannst besser sein!

Der Start in die Arbeitswelt gibt dir die Chance, all deine Joker auszuspielen, indem du dich neu erfindest. Natürlich kann man manche Verhaltensweisen nicht einfach ablegen und du sollst dich auch nicht 40 und mehr Stunden pro Woche verstellen. Hast du aber beispielsweise im Studium gemerkt, dass du mit bestimmten Verhaltensweisen oder Meinungen aneckst, könntest du dich jetzt dahingehend etwas zurückhalten. Unsere Generation legt ja immer viel Wert auf Selbstverwirklichung, in der Karriere solltest du dir Sätze wie „so bin ich halt!“ aber immer gut überlegen. Schließlich erzählst du im Vorstellungsgespräch auch nicht davon, wie du am Wochenende immer mit Wodka die Sau rauslässt, oder?

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3. Flurfunk ja, Herzausschütten nein!

Grundsätzlich ist mehr Menschlichkeit in der Arbeitswelt eine gute Sache. Wenn nun aber alle anfangen würden, ihre privaten Probleme mit denen auf der Arbeit zu verflechten und das gebrochene Bein des Hamsters als Grund für die verspätete Präsentation anzugeben, bricht bald das gesamte System zusammen. Sich mit den Kollegen auszutauschen ist sinnvoll und (meistens) gut. Private Angelegenheiten mit zur Arbeit zu nehmen, kann für die Karriere aber hinderlich sein. Finde einfach eine gute Balance – so wie Frank in House of Cards eben.

4. Pro Offenheit!

Es kann im Laufe der Karriere richtig nervig sein, wenn man im Rahmen der eigenen Arbeit ständig spekuliert, hofft und träumt, dafür aber selten zuverlässige Ansagen erhält. Überraschung! So geht es deinen Vorgesetzten auch. Natürlich sind sie es, die deine Arbeit bewerten. Du wirst ihnen aber auch nicht täglich Feedback zu ihrem Führungsstil geben und bist als Angestellter in deinem Verhalten oft ebenso unberechenbar für sie. Frank Underwoods Forderung in House of Cards lässt sich also wirklich gut in einen Karrieretipp umwandeln: Wenn du wissen willst, anstatt anzunehmen – also klare Ansagen und konstruktives Feedback – solltest du deinen Vorgesetzten auch offen gegenüber sein.

5. Kenne deinen Wert!

Um eine steile Karriere hinzulegen, musst du vor allem eines sein: selbstbewusst. Dafür ist es auch sehr wichtig, dass du deinen eigenen (Arbeits-) Wert kennst. Daher solltest du dich fragen: Was kann ich? Was kann ich besser als meine Kollegen oder vielleicht sogar am besten? Wie würde es dem Unternehmen ohne mich gehen? Bin ich leicht ersetzbar? Solltest du die letzte Frage mit „ja“ beantworten, hast du schlechte Karten. Aber immerhin weißt du, woran du jetzt arbeiten kannst. Mach‘ dich unverzichtbar. Dann hast du nämlich ein Ass im Ärmel und bist für dein Unternehmen genauso unentbehrlich wie Frank Underwood für…..ach nee, wir wollen ja nun nicht zu viel verraten. Guckt lieber direkt House of Cards, dann können wir darüber reden 😉

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Bilderquelle: Netflix/fu2016

Geschrieben von

Leonie Feibig

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