Die 10 emotionalen Stufen nach dem ersten Gehalt

Im Studium hast du scheinbar endlose Jahre Geld für deinen Job – das Studium – bezahlt, statt welches zu kassieren. Durch lange Nächte als Kellnerin oder langweilige Stunden als Nachhilfelehrer hast du gerade so viel Geld dazuverdient, dass du wenigstens Spaghetti mit Ketchup essen konntest – von einem richtigen Gehalt konnte aber nicht die Rede sein. Aber jetzt endlich ist es soweit: Du hast deinen ersten Job nach dem Studium und damit auch (Trommelwirbel) dein erstes richtiges Gehalt! Welche zehn emotionalen Stufen du nach deinem ersten Gehalt mit Sicherheit durchläufst, haben wir hier für dich zusammengefasst.

1. Der Schock

OMG! Waaarum zur Hölle ist dein Konto auf einmal so voll??? Überweisung von der reichen Erbtante? Rechenfehler bei der Bank??? Egal…nicht nachfragen…und gaaaanz unauffällig verhalten…

2. Die Erleuchtung

Ach jaaaa! Von wegen Rechenfehler! Das, was du vor dir auf dem Bildschirm oder auf dem Kontoauszug siehst ist dein erstes Gehalt. Puh – sieht gut aus, oder?

3. Die Stolz-Phase

Ja, das ist alles deins! Und du hast es ganz alleine erarbeitet. Mit deinem Können und deinem Einsatz. Da kannst du echt stolz drauf sein.

4. Der Angeber-Moment

Natürlich willst du deinen Freunden davon erzählen, dass du endlich dein erstes Gehalt auf deinem Konto hast. Stolz wird ja umso schöner, wenn man ihn teilt, oder?

5. Der Shopping-Kick

So! Jetzt kannst du dir auch echt mal was gönnen. Wie wäre es mit einem leckeren Dinner im Sternerestaurant? Oder mit einem richtig schicken neuen Outfit? Egal was: Du kaufst es, weil du es willst. Und weil du es kannst.

6. Der Schreck-Moment

Ach, wie schön die Zahl doch auf deinem Kontoauszug aussieht…du würdest sie dir am liebsten jeden Tag ansehen. Aber Moment mal – warum ist die Zahl mit einem mal so viel kleiner? Der Shopping-Kick hat doch wohl nicht dein ganzes Gehalt gefressen? Und da entdeckst du, wer alles an deinem schönen Gehalt genascht hat: Steuern, Miete, Versicherung, Telefon, Internet…

7. Der Sparfuchs in dir

Ok, ok – alles halb so wild! Schließlich bist du es aus dem Studium ja noch gewohnt, finanziell auch mal die Notbremse zu ziehen. Dann gibt es heute wohl kein Abendessen im Restaurant, sondern das, was der Kühlschrank hergibt.

8. Die guten Vorsätze

So leergefegt wie dein Konto jetzt aussieht, darf es auf keinen Fall jeden Monat sein. Dir wird klar, dass du unbedingt einen guten Finanzplan brauchst. Du nimmst dir vor, all deine Ausgaben zu protokollieren, um am Ende des Monats genau zu wissen, wie viel Geld du für was ausgegeben hast. Diesen Monat damit anzufangen lohnt sich ja jetzt nicht mehr…also machst du das einfach nächsten Monat…oder übernächsten…oder in einem halben Jahr…

9. Der Ausraster

OKAY? So langsam muss der Monate doch mal vorbei sein! Du checkst jeden Tag deinen Kontostand und fragst deine Kollegen nervös, ob sie schon ihr Gehalt bekommen haben. Nicht, dass du diesen Monat vergessen wurdest?

10. Zahltag!

Ding, ding, ding – deine Kasse klingelt wieder. Dein Konto ist wieder prall gefüllt und deine Laune steigt ins Unermessliche. Denn das Beste am Gehalt ist: Es kommt jeden Monat.

Bildquelle: Thinkstock/Ryan McVay

Geschrieben von

Eva Friese

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