Bewerbung im Ausland? Hier werden Sie geholfen!

Nicht erst seit dem Bologna-Prozess zieht es immer mehr Absolventen ins Ausland. Den dortigen Karrieremöglichkeiten oder Lebensumständen sei Dank, wagen viele den Schritt in ein neues Leben. Doch bevor sie heimische Gefilde verlassen, steht ihnen oft eine Mammutaufgabe bevor: Der potenzielle Arbeitgeber verlangt eine englische Bewerbung. Noch nie gemacht? Zu diesem Zwecke haben wir uns Matthias Knoke zur Brust genommen. Er ist Gründer von CVcorrect, einem Englisch-Korrekturservice, der mithilfe von professionellen Korrektoren bei eben dieser Mammutaufgabe zur Hilfe eilt.

Mit CVcorrect überarbeiten Sie englische Bewerbungsschreiben und Lebensläufe mithilfe von erfahrenen Korrektoren. Wofür brauche ich überhaupt jemanden, der meine Bewerbung korrigiert? Kann ich nicht einfach meinen deutschen Lebenslauf nehmen und den ins Englische übersetzen?

CVcorrect: „Nein, so einfach ist das leider nicht. Wer eine deutsche Bewerbung einfach nur ins Englische übersetzt, ist zum Scheitern verurteilt. Die englische Grammatik und Zeichensetzung ist völlig anders als im Deutschen, wodurch sich leicht Fehler in die Bewerbung einschleichen können. Hinzu kommt, dass eine einfache Übersetzung der deutschen Wörter im Englischen häufig unsauber und holprig klingt, was insgesamt keinen professionellen Eindruck beim Leser hinterlässt. Das gilt insbesondere für ein englisches Bewerbungsschreiben. Eine Korrektur der englischen Bewerbung ist deshalb sinnvoll, um solche Fehler zu vermeiden und einen bestmöglichen ersten Eindruck zu hinterlassen.“

Was mache ich, wenn ich eine Stellenanzeige gefunden habe, deren Bewerbungsfrist in den nächsten Stunden abläuft, meine Bewerbung aber noch komplett korrigiert werden muss?

CVcorrect: „Für solche Fälle haben wir bei CVcorrect unseren Express-Service: Innerhalb von maximal sechs Stunden ist die Korrektur der Bewerbungsunterlagen abgeschlossen. Durch unseren weltweiten Pool an erfahrenen Korrektoren sind wir in der Lage, rund um die Uhr zu liefern. Wir kennen keine Feiertage und auch kein Wochenende.“

Was ist, wenn ich persönlich zu einem Bewerbungsgespräch im Ausland erscheinen soll? Trägt die Firma dann die Kosten? Gibt es staatliche Möglichkeiten? Flüge nach Australien sind schließlich nicht gerade preiswert.

CVcorrect: „Wenn man zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen wurde, hat man die erste Hürde im Bewerbungsprozess ja bereits erfolgreich gemeistert und die Bewerbungsunterlagen haben überzeugt. Ob die Kosten für eine Anreise zu einem Bewerbungsgespräch erstattet werden ist sehr individuell und hängt auch davon ab, um was für eine Stelle es sich handelt und ob Aufwand und Nutzen in einem angemessen Verhältnis zueinander stehen. Ich halte es eher für unwahrscheinlich, dass ein Unternehmen in Australien einen deutschen Praktikanten extra für ein Vorstellungsgespräch einfliegen lässt. Wenn es sich jedoch um eine Vakanz auf Basis einer Festanstellung handelt, könnte das schon eher passieren. In diesem Falle sollte dann das Unternehmen auch die Kosten für die Anreise übernehmen. Das wäre sicherlich fair, entspricht aber vermutlich auch nicht immer der Regel. Wenn man schon Kosten für die Anreise selber tragen muss sollte man sich deshalb immer fragen, ob es einem das Wert ist und zumindest noch einen Kurzurlaub dranhängen, falls es schiefgeht! Dann hat man zumindest eine gute Zeit gehabt.“

Fällt es nicht negativ auf, wenn ich mich mit einem fehlerfreien englischen Anschreiben bewerbe und im Bewerbungsgespräch oder Telefonat keinen englischen Satz ohne Fehler rauskriege?

CVcorrect: „Ein Anschreiben und ein persönliches Gespräch sind zwei völlig unterschiedliche Dinge. Der Hauptunterschied liegt darin, dass man ein Anschreiben in aller Ruhe und mit Sorgfalt vorbereiten kann, wohingegen in einem Bewerbungsgespräch Spontanität und Persönlichkeit gefragt sind. Natürlich ist es dabei hilfreich, wenn man etwas Englisch spricht. Aber notfalls kann man es auch einfach auf die Nervosität schieben. Ich glaube das kann jeder, der selbst schon in einem Bewerbungsgespräch war, sehr gut nachvollziehen.“

Wie läuft so ein englisches Bewerbungsgespräch denn überhaupt ab? Haben Sie Tipps zur Vorbereitung?

CVcorrect: „Grundsätzlich möchte ein Unternehmen den/die Bewerber/in bei einem persönlichen Gespräch so gut wie möglich kennenlernen. Da macht es keinen Unterschied, ob es sich um ein deutsches oder englisches Bewerbungsgespräch handelt. Wichtig ist, dass man sich in jedem Fall richtig gut auf das Gespräch vorbereitet und das Unternehmen sowie Leistungsanforderungen an den neuen Job kennt. Wichtig ist, einen guten Eindruck zu hinterlassen, und das fängt bei der Erstellung der Bewerbungsunterlagen an. Insofern kann sich eine sprachliche Korrektur der englischen Bewerbung in jedem Fall nur positiv auf den Bewerbungsprozess auswirken. Weitere nützliche Tipps für die Erstellung Deiner Bewerbung bekommst du auch hier.“

Vielen Dank für das Interview 🙂 

MatthiasKnoke02

Matthias Knoke ist seit 2010 als Unternehmensberater im Bereich M&A bei Angermann M&A International tätig und seit 2013 auch Gründer von CVcorrect.

Geschrieben von

Alexandra Quant

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