Backen, Komplimente, Feierabendbier – Wie man ein besserer Kollege wird

Als Neuling im Arbeitsleben ist man noch ein unbeschriebenes Blatt Papier. Was genau die Leute auf diese blütenreine Leinwand projizieren, hängt ganz von einem selbst ab. Um eine weiße Weste zu behalten und von Anfang an als angenehmer Kollege empfunden zu werden, gibt es hier nun ein paar einfache Regeln, an die man sich halten sollte.

1. Nie mehr Lästerschwester

Lästern über die Kollegen geht gar nicht. Niemals! Aus fiesem Klatsch und Tratsch sollte man sich lieber sofort raushalten. Man muss sich ja nicht mit allen super verstehen, aber wenn man ein Problem mit jemandem hat und die eigene Arbeit dadurch beeinflusst wird, dann sollte man es der Person lieber direkt und unter vier Augen sagen. Lästereien sorgen nur für ein unangenehmes Arbeitsklima und man selbst könnte immer der Nächste sein!

2. Und täglich grüßt das…Faultier

Wenn man sich so richtig schön unbeliebt machen will, sollte man einfach ständig Privatgespräche führen oder in die Zigarettenpause gehen, während andere viel zu tun haben. Das ist nicht nur unglaublich unhöflich, sondern sorgt auch ganz schnell für dicke Luft.

3. Schweigen ist Silber, Reden ist Gold

Durch die hohe Kunst des Smalltalks kann man sich blitzartig neue Freunde verschaffen. Nettes Nachfragen nach dem Wohlbefinden oder den Wochenendplänen sorgen dafür, dass man schnell ins Gespräch kommt und als aufmerksame und nette Person wahrgenommen wird.

4. Wie heißt das Zauberwort?

Höflichkeit! Sie kann einem viele Türen und auch Herzen öffnen. Ein charmantes „Danke sehr“ hier und ein freundliches „Bitte“ dort und schon fliegen einem die Herzen zu.

5. So, jetzt aber mal Luft anhalten

Bei gewissen Kollegen weiß man einfach sofort, dass sie im Raum sind, denn sie fallen dadurch auf, dass sie BESONDERS LAUT REDEN. Das muss aber nicht sein. Man kann (am besten in der Pause) auch in normaler Lautstärke von spannenden Erlebnissen berichten.

6. TMI

TMI am Arbeitsplatz. Was das ist? Das Verlangen, Menschen, die man noch gar nicht so gut kennt, die intimsten Dinge aus dem Privatleben zu erzählen. Klar, persönliche Details von sich preiszugeben kann durchaus eine Verbindung herstellen, allerdings möchte gar nicht jeder so persönliche Dinge über den Arbeitskollegen wissen. Manchmal sollte man sich also besser ein wenig zurückhalten.

7. Spread the love and the Süßkram

Es gibt nichts Gutes außer man tut es. Der Kollege hat eine schicke neue Frisur? Dann darf man es ihm ruhig sagen. Die Kollegin hat heute ein besonders schönes Paar Schuhe an? Sie wird sich sicher geschmeichelt fühlen. Komplimente hört doch jeder gerne. Und wenn einem das noch nicht genug ist, dann sind Süßigkeiten und Kuchen garantiert immer ein Hit bei den Kollegen.

8. Körpergeruch adé

Zu lange nicht geduscht oder zu lange im Parfüm gebadet? Beides ist ein riesiges No-Go am Arbeitsplatz. Wenn man zu stark „riecht“, verduften sich meist auch die Kollegen schneller als man gucken kann.

9. Partymuffel sind langweilig

Alle treffen sich Donnerstag noch auf ein Feierabendbier. Wirklich alle? Nein, denn es gibt diese eine Person, die lieber sofort nach Hause geht. Gruppenevents mit den Kollegen sind allerdings wichtig, weil sie das Teambuilding stärken und verbinden.

10. Das Leben ist kein Ponyhof!

Das Leben meint es nicht immer gut mit einem, aber wenn man sich ständig lautstark über alle möglichen Kleinigkeiten beschwert, dann kann das den Kollegen ganz schnell auf die Nerven gehen. Andere Menschen haben auch Probleme. Man sollte sich also auch hier lieber ein wenig zurückhalten.

Eigentlich ist es also ganz einfach, nicht von einem kollegialen Fettnäpfchen ins nächste zu treten. Man muss nur immer daran denken, was einen persönlich stören und über was man sich selbst auch freuen würde. Wenn man (Achtung, Klischee) seine Kollegen so behandelt, wie man auch selbst behandelt werden möchte, ist man nicht nur ein guter, sondern ein super Kollege!

Autorin: Nele Diels 

Bildquelle Titelbild: Thinkstock/rilueda

Geschrieben von

Alexandra Quant

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