Die Funkenmariechen sind los – Benimmregeln fürs Büro

Das lange Warten hat ein Ende, denn die schönste Jahreszeit steht vor der Tür. Nein, es ist nicht der Winter – die Karnevalssaison wird eingeläutet. Es wird Zeit, die Straßen mit Piraten, Cowboys und Nonnen zu füllen. Blöd nur, wenn du nicht auf dieser Straße sein kannst, weil du arbeiten musst. Im Büro. Mit dem Chef. Aber auch hier darf der 11.11. gefeiert werden. Was genau du bei einer Prunksitzung im Büro bedenken solltest, um den Elferrat im Chefsessel nicht zu verärgern, erfährst du bei uns.

Sein oder nicht sein – das ist hier die Frage

Beim Karneval scheiden sich die Geister. Für Manche ist es der Beginn des Grauens, für Andere das Highlight des Jahres. Frage Nummer eins: Wie steht dein Arbeitgeber zum Thema Karneval? Deine Arbeitskollegen haben es nie erwähnt und eine Mitteilung gab es auch nicht? Dann kannst du den 11.11. offiziell aus deinem Kalender streichen und das Konfetti zu Hause lassen. Wenn du dich allerdings in den Hochburgen des Faschings Köln, Mainz oder Düsseldorf befindest, darf dein Herz jetzt einen Satz machen. Doch Vorsicht, auch beim genehmigten Karnevalsumzug im Büro, kannst du dir nicht alles erlauben.

Kein Alkohol ist auch keine Lösung

Der Karneval liefert nur ein Grund zum Trinken? Das behaupten zumindest böse Zungen, die am Rosenmontag die Wohnung schalldicht verschließen. Aber mal ehrlich, Karneval ohne Alkohol ist wie ein Büro ohne Computer. Das kann einfach nicht funktionieren. Wie allerdings das besagte Büro dazu steht, solltest du am besten vorher in Erfahrung bringen. Beim Arbeitsbeginn Schnäpschen zu verteilen, dürfte zwar deine Kollegen freuen, aber nicht unbedingt die Chefetage. Frag vorher einfach nach oder warte, bis sich das ganze Büro versammelt hat und ihr gemeinsam anstoßen könnt. Aber auch dann gilt: Du bist immer noch auf der Arbeit und solltest dir den erhöhten Alkoholpegel lieber für den Feierabend aufheben.

Küssen kann man nicht alleine

Auf so machen Karnevalsumzügen wird mehr geküsst als am Valentinstag. Bützchen links, Bützchen rechts und, weil es so schön war, einfach noch eins. Was die Arbeitskollegen angeht, ist jedoch Vorsicht geboten. Nicht jeder braucht so viel Nähe im Büro. Auch wenn beim Alkoholkonsum bei so manchen Kandidaten sämtliche Hemmungen fallen, ist es nicht zwingend notwendig jedem auf dem Flur um den Hals zu fallen.

Und als was gehst du? Als Spaßbremse?

Ein anderes wichtiges Thema beim Fasching ist natürlich das Verkleiden. Der Grundsatz bleibt jedoch derselbe. Wird im Büro gefeiert, darfst du so tief in deinen Kostümkoffer greifen, wie du willst. Pfefferstreuer, Spielkarte oder Ernie von der Sesamstraße – je kreativer, desto lustiger wird es auf der Arbeit. Denn als Einziger im Normalo-Outfit aufzutauchen, könnte für dich auch zum Nachteil werden. Schließlich willst du nicht der Langweiler der Abteilung sein. Falls das Büro jedoch zur verkleidungsfreien Zone erklärt wird, musst du dich mit einer roten Nase oder Gesichtsbemalung zufriedengeben.

A Little Party Never Killed Nobody

Wenn dein Chef Karneval im Büro willkommen heißt, darf auch ruhig gefeiert werden, nur nicht ganz so exzessiv wie zu Hause. Du hast drei Haare auf der Brust, willst ein Foto von Schatzi und ziehst mit der Karawane weiter? Wenn die Arbeitszeit offiziell für beendet erklärt worden ist, wird Musik zur Einstimmung bestimmt auch niemanden stören. Vorher solltest du jedoch nicht deine Lieblingsschlager durch die Abteilungen grölen, als würdest du unter der Dusche stehen. Ob Gesang, Alkohol oder Küsschen – wenn du im Büro mit einem Helau oder Aaaalaf begrüßt wirst, darfst du dich dem Trubel ruhig anschließen.

Geschrieben von

Margarethe Schwarz

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Dieser Blog ist ein Bestandteil von Karista.de. Zum Impressum.